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Warum verbreitet sich das Corona-Virus weltweit so rasant?

Weltkugel, Schutzmaske, Erde, Mundschutz
Fotoquelle: Alexandra Koch, pixabay.com

Es erreichten mich in letzter Zeit mehrere Anfragen, ob ich nicht einen Artikel zur Corona-Krise schreiben könnten. Dieser Bitte bin ich gerne gefolgt.

 

Lesen Sie im nachfolgenden Text,

wie sich die Corona-Krise aus astrologischer Sicht darstellt!

Die Corona-Krise aus astrologischer Sicht

Im Dezember 2019 wurde das Corona-Virus entdeckt bzw. trat das erste Mal in China auf. Als Ursprungsort gilt die Stadt Wuhan, genauer gesagt ein großer Markt der Millionenmetropole, wo nicht nur Fleisch aus hiesiger Landwirtschaft, sondern auch lebende Tiere wie auch Wildtiere verkauft wurden. 

 

Ende Dezember 2019 meldete die Gesundheitsbehörde in Wuhan, dass 27 Personen sich an dem Virus infiziert hatten. Jeden Tag berichteten die Medien von neuen Hiobsbotschaften und noch mehr Infizierten. Bis zu dem Tag, an welchem das Virus auch vor Staatsgrenzen keinen Halt machte und erstmals außerhalb von China nachgewiesen werden konnte. Nämlich am 14. Januar 2020 in Thailand. Danach ging es Schlag auf Schlag. Das Corona-Virus verbreitete sich wie ein Lauffeuer und war am 24. Januar in Europa angekommen.

 

 

Lässt sich das Corona-Virus astrologisch erklären?

Warum verbreitet sich das Virus weltweit so rasant?

 

Das Corona-Virus wurde zuerst als Epidemie, doch schon bald als Pandemie eingestuft. Geht es um Seuchen, Krisen, Epidemien müssen wir auf den Planet Pluto schauen. Pluto ist der Planet für Epidemien, Seuchen, Krisen. Pluto ist der Planet der Unterwelt. Pluto gräbt ganz tief im Verborgenen und zwar solange, bis er das Übel an der Wurzel gepackt hat. Pluto ist aber auch der Planet der Transformation, Wandlung und Ängste, aber auch der Gier und Leidenschaft. 

 

Nun steht Pluto im Zeichen Steinbock. Das Zeichen Steinbock symbolisiert unter anderem die Regierung, den Staat, Gesetze. Da aber Pluto nicht erst seit gestern durch den Steinbock läuft, sondern dies bereits seit ein paar Jahren tut, stellt dieser Pluto im Steinbock Regierungen auf den Kopf und greift ziemlich massiv in das bundes- wie auch weltpolitische Geschehen ein. Er deckt alles auf, was nicht niet- und nagelfest ist. Unseriöse Machenschaften von Regierungschef kommen genauso ans Tageslicht wie Vorwürfe gegen Missbrauchsfälle und letztlich eben auch so ein hochkeimender Corona-Virus, der sich in "leidenschaftlicher" Manie unkontrolliert verbreitet.  

 

Im Dezember 2019 als das Corona-Virus das erste Mal auftrat, hatten wir eine enge Verbindung der Planeten Saturn und Pluto am Himmel. Das heißt, die beiden Planeten gingen Händchen haltend spazieren (im übertragenen Sinne). Saturn befand sich dabei ebenfalls im Steinbock und stand zudem noch in seinem Herrschaftszeichen. Steht ein Planet in seinem eigenen Zeichen, wie Saturn im Steinbock, kann dieser Planet seine Kräfte und Eigenschaften optimal entfalten – und läuft quasi zu seiner Höchstform auf.

 

Horoskop, Dezember 2019, Saturn, Pluto, Corona-Virus, China
Die Pfeile kennzeichnen Saturn, Pluto. Die Horoskopgrafik wurde mit dem Programm Astroplus erstellt

 

Saturn ist der Prüfer unter den Planeten. Saturn mahnt uns an, innezuhalten. Saturn weist uns auf Einschränkungen hin. In Bezug auf das Corona-Virus hat er uns Grenzen gesetzt, indem er uns zeigt, dass wir eben nicht alleine auf der Welt sind, sondern Rücksicht auf andere – und hier vor allem auf die Schwächeren (Risikogruppen) – nehmen sollen. Die Botschaft lautet: Bleibt zu Hause, um vor allem die Älteren oder Menschen mit Vorerkrankungen zu schützen!

 

Warum sind gerade Menschen ab 65 Jahre und Menschen mit Vorerkrankungen gefährdet?

 

Auch das lässt sich astrologisch sehr schön erklären. Saturn und das Zeichen Steinbock stehen für das Alter, die Weisheit, Rentenalter, Senioren. Und in der Astromedizin deuten Saturn/Steinbock unter anderem auf chronische (auch langwierige) Erkrankungen hin. Da Saturn in seinem eigenen Zeichen Steinbock steht, liegt hier sozusagen eine „doppelte und damit prägende Symbolik“ vor, was erklärt, dass gerade Menschen ab eines reiferen Alters wie eben auch Menschen mit chronischen bzw. mit langwierigen Krankheiten anfälliger für das Corona-Virus sind. 

 

Nun gehören Saturn und Pluto zu den sogenannten Übeltäter-Planeten und standen auch noch bis in den Januar 2020 eng umschlungen zueinander. Man stelle sich das so vor, als würden zwei Gangsterbosse versuchen, zusammenzuarbeiten. Beide führen nichts Gutes im Schilde, und jeder der beiden Bosse hat nur seinen Profit im Blick.

 

So ähnlich verhält es sich mit Saturn, Pluto – auch zwei Gangsterbosse, wenn man so will. Da dürfte wohl klar sein, dass dies nichts Gutes zu heißen hatte. Jeder dieser beiden Planeten versucht nämlich – und jeder auf seine Art – sein „Bestes“ zu geben, den eigenen Willen durchzusetzen und seine Eigenschaften bestmöglichst durchzuboxen. 

 

  • Saturn mit Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen, die durchaus mehrmals verlängert werden können.
  • Pluto mit Ängsten und den daraus resultierenden Hamsterkäufen. 

 

Doch damit nicht genug. Denn ein weiterer Planet gesellt sich zu Pluto. Es ist Jupiter. Jupiter ist eigentlich der Glücksplanet und der Planet der Expansion und Erweiterung. Das heißt, immer da, wo er auftaucht, bringt Jupiter die Erweiterung. Verbindet er sich mit anderen Planeten, kommt es darauf an, wie Jupiter und der andere Planet sich vertragen. Eine Verbindung zwischen Jupiter (großes Glück) und Venus (kleines Glück) bringt Glück und Erfolg in vielen Bereichen. Dagegen lässt eine Verbindung zwischen Jupiter und Pluto (ihr erinnert euch: der Herr der Unterwelt) auch das Negative ins Uferlose ausarten. Jupiter unterstützt sozusagen Plutos Machenschaften, indem er das Corona-Virus massenweise in die Welt hinausträgt und unkontrolliert verbreitet. Jupiter findet nicht immer das rechte Maß und neigt zur maßlosen Übertreibung – sowohl von guten wie leider auch von negativen Dingen. 

 

Das erste Mal treffen Jupiter auf Pluto Ende März 2020 bis Mitte April 2020 sowie zwei weitere Male im Juni/Juli 2020 und im November 2020 aufeinander. Dem Erweiterungsplanet Jupiter ist in der Astrologie der Bereich Ausland zugeordnet. Das heißt, nicht nur seit dem unmittelbaren Aufeinandertreffen von Jupiter und Pluto, sondern bereits in den Wochen vorher, in denen sich Jupiter allmählich Pluto näherte, erklärt den rasanten und weltweiten Anstieg von Corona-Erkrankten. So ist davon auszugehen, dass das Corona-Virus sich noch weiter verbreiten wird.

 

Horoskop, Radix, März 2020, Jupiter, Pluto, Corona-Virus, Corona-Erkrankte, Corona-Infizierte
Die Pfeile kennzeichnen Jupiter, Pluto. Die Grafik wurde mit dem Programm Astroplus erstellt.

 

Die Corona-Krise dürfte uns aus astrologischer Sicht noch eine Weile begleiten. Mediziner, Forscher und Wissenschaftler arbeiten unermüdlich an einem Medikament und Impfstoff gegen das Corona-Virus. Das lässt hoffen. Zumal Jupiter und Neptun (Medizin, Medikament, Impfen) im Juli und Oktober 2020 einen wunderschönen Winkel zueinander bilden – und vielleicht das jetzt noch Unmögliche (etwas zu entwickeln, das das Virus k. o. schlägt) möglich zu machen. 

 

Dennoch ist die Gefahr nicht gebannt. Zumal ja Jupiter und Pluto im November 2020 nochmals aufeinandertreffen.

 

Im Übrigen trafen Jupiter und Neptun bereits im Februar 2020 aufeinander. Damals berieten sich Gesundheitsminister Spahn, Ärzte, Krankenkassen, Apotheker zu den Möglichkeiten, dem Corona-Virus gerecht zu werden und stellten quasi einen Notfallplan zusammen. Stehen Jupiter und Neptun ein einem förderlichen Winkel zueinander, ist man besonders bemüht, Gutes zu tun. Daher auch der im Februar 2020 angewandte "Krisenstab" seitens des Bundesinnen- und Bundesgesundheitsministerium. 

 

Wir sind also weiterhin aufgefordert, uns an die auferlegte Kontakt- und Ausgangsbeschränkung zu halten, umsichtig und verantwortlich zu sein (in Bezug auf die Risikogruppen), damit sich das Virus nicht noch weiter verbreitet und es den Forschern und Medizinern letztlich auch gelingt, zeitnah ein Medikament oder Impfstoff auf den Markt zu bringen, um die Pandemie schnellstmöglich in den Griff zu bekommen. 

 

Dies könnte sich gegen Jahresende 2020 zeigen, wenn Jupiter und auch Saturn in den Wassermann wechseln und damit stark auf unser soziales Verhalten und die Menschheit wirken (und vielleicht auch einen Sieg gegen das Corona-Virus möglich machen). 

 

Horoskop, Radix, Dezember 2020, Jupiter, Saturn, Wassermann
Die Pfeile kennzeichnen Jupiter, Saturn. Die Grafik wurde mit dem Programm Astroplus erstellt.

 

Fakt ist aber auch, dass sich nach dem Corona-Virus vieles verändern wird. Jupiter und Saturn im Wassermann deuten darauf hin. Wassermann ist das Zeichen, das Menschen zusammenbringt, Freiheiten und Unabhängigkeit fordert und gegen feste Strukturen und Hierarchien aufbegehrt. 

 

Da ab Dezember 2020 Saturn für mehrere Jahre den Wassermann durchlaufen wird (Jupiter für circa ein Jahr), ist davon auszugehen, dass im zwischenmenschlichen Bereich, im Sozialverhalten und den sozialen Kontakten ein Umdenken stattfinden wird. Kann sein, dass Staaten ihre Gesetze lockern, Bürger mehr Mitspracherecht erhalten, Gehälter für niedrig dotierte Berufsgruppen steigen und, und, und … wir dürfen gespannt sein.

 

Conny Nagel

Astrologin und Autorin dieses Artikels (30.03.2020)

 

Astrologie-Beratung und Horoskope

www.nagel-astrologie-beratung-horoskope.de

www.astrografie.de

 

 

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Kommentare: 6
  • #6

    Fleck Bernhard _ (Sonntag, 22 November 2020 02:00)

    Ich lese ihre Interpretationen zum ersten Mal und finde diese sehr gut formuliert! MfG B. Fleck

  • #5

    Conny Nagel (Donnerstag, 16 April 2020 08:54)

    Sternenhimmel, das ist ja interessant, vielen Dank für Ihren Beitrag.

    Wir dürfen alle auf die Entwicklung der nächsten Monate gespannt sein.

    Liebe Grüße, und bleiben Sie gesund,
    Conny Nagel

  • #4

    Sternenhimmel (Mittwoch, 15 April 2020 16:50)

    Hallo Conny Nagel

    Spannend, danke!

    Das Fachmagazin «Science» veröffentlichte am Dienstag eine Studie, welche die Zukunft von SARS-CoV-2 per Computer modelliert und auf dem Verhalten von zwei früheren menschlichen Coronaviren basiert. Die Studie gründet auf der Annahme, dass das Coronavirus wie die gewöhnliche Grippe künftig saisonal auftreten könnte. Sie zeigt: Im Kampf gegen das Coronavirus könnten bis 2022 immer wieder Phasen von sozialer Distanz notwendig sein. Es gäbe dabei höhere Ansteckungsraten in den kälteren Monaten. Obwohl diese «wiederkehrenden Winterausbrüche» weniger verheerend sein könnten als die erste Welle, könnten neue Ausbrüche die Spitäler trotzdem weiterhin überwältigen. Die Forscher der Harvard University warnen zudem vor einer plötzlichen Aufhebung der Massnahmen. Sie könnte das Risiko mit sich bringen, den Höhepunkt der Pandemie lediglich zu verzögern. Oder sie sogar zu verschlimmern.

    Beste Grüße
    Sternenhimmel

  • #3

    Conny Nagel (Mittwoch, 15 April 2020 09:08)

    Hallo Sternenhimmel,

    vielen Dank für Ihre interessanten Gedanken und Anregung, eine Fortsetzung zum Corona-Artikel zu schreiben. Das nehme ich gerne in meine To-do-Liste auf.

    Interessant wird es auch, wenn Mars (der Kämpfer) Ende Juni 2020 in den Widder (seinem Herrschaftsbereich) wechselt und darin bis Anfang Januar 2021 seine Bahnen dreht. Mars kann ja im Widder seine Kräfte optimal entfalten, und dürfte damit manches Fass zum Überlaufen bringen. Es könnten sehr turbulente Monate werden.

    Beste Grüße
    Conny Nagel

  • #2

    Sternenhimmel (Mittwoch, 15 April 2020 03:07)

    Interessant, sehr transparent und gut erklärt, vielen Dank!

    Ich denke, dass uns das Coronavirus noch längere Zeit beschäftigen wird. Epidemiologen und Virologen sagen, dass es Jahre dauert, bis die Herdenimmunität von 60 % - 70 % erreicht und ein Impfstoff frühestens in 1 1/2 Jahren auf dem Markt ist. Ebenso ist noch wenig bekannt, wie lange die Immunität von Infizierten anhält. Die Wissenschaft geht derzeit von 1 bis 2 Jahren aus. Denkbar wäre somit, dass wir uns alle Jahre gegen das Coronavirus impfen müssen, wenn ein Impfstoff mal auf dem Markt ist. Ich rechne damit, dass es noch bis 2024 dauert, bis die nötige Herdenimmunität erreicht ist und wir uns bis dann mit dem Coronavirus auseinandersetzen müssen. Es wäre interessant zu erfahren, wie die Pluto/Saturn-Konstellationen bis dahin aussehen.

    Das mag jetzt erst mal pessimistisch klingen. Ich glaube aber, dass das einfach eine schwierige Zeit ist und wir uns in einer Übergangsphase vom Zeitalter Stier (Kapitalismus / Materialismus) in das Wassermann-Zeitalter befinden. Je länger die Krise dauert, desto nachhaltiger dürfte sie sein. Danach dürfte sich vieles zum Positiven wenden. Vermutlich werden v.a. die Gehälter im Gesundheitswesen steigen. Grosse, multinationale Unternehmen und die tw. absurden Saläre in der Teppichetage dürften durchgeschüttelt werden und kleine(re), lokale Unternehmen sowie Start-Ups an Bedeutung gewinnen. Längerfristig wird es möglicherweise zu einem Paradigmenwechsel weg von Besitz hin zu Share-Economy kommen. Hierarchien werden flacher werden und das Mitspracherecht der Mitarbeiter zunehmen. Es geht nicht mehr um Status, sondern um Selbstverwirklichung (Maslow-Pyramide).

    Vielleicht schreiben Sie etwa in 1/2 Jahr ein Update. Ich würde mich freuen!

  • #1

    Charlotte (Montag, 30 März 2020 11:16)

    Sehr gut erklärt. Ich bekomme eine Gänsehaut.
    Zu sehr Zuhause bleiben , ist für mich ungünstig, da ich die Natur geniesse.
    Es ist gut ,mehr auf das Wohlbefinden / Gefühlswelt , Empfehlungen / Tips zugeben.
    Z.B. Ernährung genauer hinterfragen, was tut mir wirklich gut und warum esse ich jetzt. u.s.w.
    Merci, Charlotte